Der Funkenbrauch, der auf keltische und alemannische Stämme zurückgeht, ist wohl über 2000 Jahre alt und wird auch in der Gemeinde Düns aufrecht erhalten. Zu Beginn erstellte in Düns die Feuerwehr den Funken.

Im Jahre 1985 beschlossen dann vier Idealisten aus Düns: Franz Hartmann, Gerold Mähr, Robert Gohm und Walter Hartmann eine eigene Funkenzunft zu gründen - um so das Brauchtum und das Funkenabbrennen in Düns weiter zu erhalten. Von den vier Gründungsmitgliedern, die schon damals mit Fleiß und Idealismus ans Werk gingen, wurde dann 1985 zur Gründung der Funkenzunft Düns im Gasthaus Löwen eine Vollversammlung abgehalten; dort traten sechs weitere Mitglieder in die Funkenzunft ein.

Nach dieser Versammlung setzte sich die Funkenzunft aus folgenden zehn Mitgliedern zusammen:
Der Vorstand: Obmann Franz Hartmann, Obmannstellvertreter Gerold Mähr, Schriftführer Robert Gohm und Kassier Walter Hartmann.
Weitere Mitglieder waren: Gabriel Fritsch, Karl Türtscher, Edmund Mähr, Josef Mähr, Harald Hartmann und Eric Pfefferkorn.

Zu Beginn hatte der Verein große Geldsorgen, worauf sich die Mitglieder entschlossen neben dem Funkenbau auch Papier- und Alteisensammlungen durchzuführen. Vieles war damals neu, man war bemüht in eine größere Gemeinschaft hinein zuwachsen und den Kontakt zu anderen Funkenzünften zu suchen.

Heute sind wir mit 22 Mitgliedern ein fixer Bestandteil des Dünser Dorflebens.

Florian Mähr, Obmann
© Funkenzunft Düns